News / Archiv
News
LR Frick: Höheres Wirtschaftswachstum dank ausgewogener Wirtschaftsstruktur
(LPA) Während die neuesten Daten des staatlichen Statistikinstitutes ISTAT für Italiens Wirtschaft von einem Nullwachstum ausgehen, ist in Südtirol ein Wachstum des BIP von 2,1 Prozent zu verzeichnen. Für Landesrat Werner Frick ein Anzeichen dafür, dass sich die heimische Wirtschaft dank ausgewogener Struktur und hoher Produktivität gut entwickle.
Im Vergleich zu den gesamtstaatlichen Daten fällt der Blick auf Südtirols Wirtschaft durchaus positiv aus: So wächst das BIP um 2,1 Prozent, die Arbeitslosigkeit liegt bei äußerst niedrigen rund zwei Prozent. Als Gründe für diese Stabilität der Südtiroler Wirtschaft nennt Landesrat Werner Frick zum einen die ausgewogene Wirtschaftsstruktur. "Wir haben ein gleichmäßiges Verhältnis zwischen den einzelnen Sektoren und damit verschiedene Säulen, die unsere Wirtschaft stützen", so Landesrat Frick. Wenn es in einem der Bereiche Einbußen gebe, wirke sich dies noch lange nicht auf die Gesamtheit der Wirtschaft aus, so der Landesrat, der auch noch andere Gründe für die Stabilität der Südtiroler Wirtschaft nennt: So erreiche man eine relativ hohe Produktivität, die geringe Arbeitslosigkeit sorge für Wohlstand und sozialen Frieden, die politische Stabilität für die nötige Kontinuität.Auch die Anzahl der Konkurse in Südtirol sei im Vergleich zum restlichen Staatsgebiet gering, allerdings mit steigender Tendenz. So haben sich die Konkurse von Südtiroler Firmen beinahe verdoppelt und erreichen einen Schnitt von 1,1 auf 1000 Unternehmen gegenüber dem staatlichen Durchschnitt von 1,6. "Die Anzahl der Konkurse sagt über den Konjunkturverlauf relativ wenig aus, weil der Konkurs meist am Ende einer Durststrecke steht, die sich über mehrere Jahre hinzieht", so Frick. Wichtiger sei demnach, die Konkursmasse zu betrachten oder - noch besser - die Anzahl der von den Konkursen betroffenen Beschäftigten.
Trotz der im Vergleich zum restlichen Staatsgebiet positiven Daten dürfe man sich in Südtirol aber auf keinen Fall zurücklehnen, betont der Landesrat. "Wir müssen jetzt die Zeit nutzen und Reformen angehen, damit wir auch morgen noch ein positives Wirtschaftswachstum haben", so Frick. So gehe es darum, in den Bereichen Internationalisierung und Innovation zuzulegen und Schwerpunkte in der Wirtschaftsförderung zu setzen. "Auf diese Art und Weise gelingt es uns, in der globalisierten Wirtschaft konkurrenzfähig zu bleiben und letztendlich den Wohlstand für Land und Leute zu sichern", so Landesrat Frick.
chr