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Wildbachverbauung: Hangsicherung unter der Lupe
Bereits seit Jahrzehnten beschäftigt sich der Sonderbetrieb für Wildbachverbauung mit ingenieurbiologischen Verbauungsarten, die auf natürliche Materialien und Techniken setzen. So werden etwa Anbruchgebiete mit Hilfe von so genannten bepflanzten Hangrosten stabilisiert. Ein Team von Wissenschaftlern untersucht derzeit die Wirksamkeit dieser Methode.
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Die Arbeit der beiden Wissenschaftlerinnen konzentriert sich auf Erhebungen an den Pflanzen und auf die Kontrolle des verwendeten Holzes. Aus diesem Grunde werden Hangroste in verschiedenen Teilen des Landes, in Latzfons genauso wie in Schenna, im Passeiertal genauso wie in Laas, Latsch oder Langtaufers analysiert.
Die voraussichtlich bis Dezember dieses Jahres vorliegenden Untersuchungsergebnisse sollen Rückschlüsse auf die Nachhaltigkeit dieser ingenieurbiologischen Verbauungsmaßnahmen ermöglichen, die sich vor allem durch den Einsatz von Pflanzen und Pflanzenteilen auszeichnen. In Verbindung mit anderen Baustoffen, etwa Holz oder Steinen, sollen sie eine dauerhafte Hangsicherung ermöglichen.
chr
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