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LR Theiner erläutert Gesundheitsreform in Brixen

(LPA) Gestern (23. August) Abend ist das erste Treffen von Gesundheitslandesrat Richard Theiner mit dem Personal der Sanitätsbetriebe über die Bühne gegangen. In Brixen erläuterte der Landesrat zusammen mit den Spitzen des dortigen Sanitätsbetriebes den rund 200 Anwesenden die anstehende Reform des Gesundheitswesens. Nach dem Brixner Treffen stehen in dieser Woche noch jene in den Krankenhäusern von Bruneck, Sterzing und Innichen an. In der kommenden Woche sind Bozen, Meran und Schlanders dran.

Hatten in Brixen rund 200 aufmerksame Zuhörer
In Brixen ging es gestern Abend zunächst um die Eckpfeiler der Reform, die Landesrat Theiner den Mitarbeitern näher brachte, also um die Schaffung von abteilungsübergreifenden Departements, die Definition von Betreuungsprotokollen, die Einrichtung von landesweit einheitliche Diensten in Südtirol und nicht zuletzt um eine Integration von Krankenhaus und Territorium. All dies sei notwendig, um das Gesundheitssystem in Südtirol auf einem hohen Niveau zu halten und weiter zu entwickeln, so der Landesrat. 

Auch der Verwaltungsbereich solle umstrukturiert werden, wie Landesrat Theiner gestern betonte. So sollen auch hier jene Aufgabenbereiche, für die eine Konzentration sinnvoll ist, zentral für ganz Südtirol an einem Sanitätsbetrieb angesiedelt werden. Die konkreten Maßnahmen würden von den Verantwortlichen des Sanitätsbetriebes und dem Ressort Theiners nach Konsultation mit den Gewerkschaften noch im laufenden Jahr vorgelegt. 

Siegfried Gatscher, Generaldirektor des Sanitätsbetriebes Brixen, und Sanitätsdirektor Josef Klammer gingen danach konkret auf die Zukunftspläne des Sanitätsbetriebes ein. So sollen drei Departements geschaffen werden, die nicht nur Abteilungen im Krankenhaus Brixen, sondern auch solche im Krankenhaus Sterzing umfassen. In Zukunft soll es im Sanitätsbetrieb Brixen ein Departement für Medizin geben, das die drei Medizinabteilungen und die Abteilung für physische Rehabilitation eingliedern wird. Dazu kommt ein Departement für Chirurgie, dem die Abteilungen für Chirurgie, Gefäßchirurgie, Urologie, Orthopädie und Traumatologie des Krankenhauses Brixen, sowie die Abteilung Chirurgie von Sterzing angehören sollen. Das Departement Nummer drei soll schließlich aus den Abteilungen Gynäkologie, Geburtshilfe und Pädiatrie beider Krankenhäuser gebildet werden.

Die Schaffung der drei Departements ermögliche eine Rationalisierung der Arbeit und damit eine entsprechende Kosteneinsparung. Gleichzeitig soll dadurch auch die Möglichkeit eröffnet werden, den Betreuungsstandard durch eine engere Zusammenarbeit der Abteilungen zu erhöhen, erklärten Gatscher und Klammer.

In der abschließenden Diskussion ging es vor allem um die Finanzierung der Sanitätsbetriebe und um die Notwendigkeit eines möglichst einheitlichen Vorschlages von Seiten aller Sanitätsbetriebe an das Ressort von Landesrat Theiner. Dem Landesrat mitgegeben hat man auch den Wunsch, dass die Einsparungen nicht zu Lasten des Personals gehen dürften. Sowohl Theiner als auch die Spitzen des Brixner Sanitätsbetriebes betonten gestern ihre Gesprächsbereitschaft.

chr

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