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LR Theiner schließt Informationsrunde in Schlanders und Meran ab

(LPA) Mit seinen Besuchen in den Krankenhäusern von Meran und Schlanders hat Gesundheitslandesrat Richard Theiner gestern seine „Informationstour“ abgeschlossen und damit allen interessierten Mitarbeitern der Südtiroler Sanitätsbetriebe seine Reformkonzepte vorgestellt. „Mir war bei all diesen Besuchen besonders wichtig, ein Feedback von den Mitarbeitern zu bekommen, ihre Sorgen, Ängste aber auch Verbesserungsvorschläge zu hören“, so Theiners Fazit.

Vor rund 140 Mitarbeitern in Meran und weiteren 80 in Schlanders hat Landesrat Theiner in den letzten Tagen noch einmal seine Neuerungsvorschläge dargelegt. Betont hat der Landesrat dabei immer wieder die wichtige Rolle, die jedes Krankenhaus, jeder Sprengel im Gesamtsystem einnehme. „Nur wenn jeder die Aufgaben optimal erfüllt, die ihm zugewiesen werden, und nur wenn jeder auch die Zusammenarbeit mit den anderen Strukturen sucht, kann unser Reformkonzept greifen und auch spürbare Einsparungen bringen“, so Theiner.

Neben der Definition einheitlicher Betreuungsprotokolle bildet die Schaffung der abteilungs- und teilweise auch krankenhausübergreifenden Departements das Herzstück der Neuerungen. Die Departements sollen eine bessere Koordinierung und dadurch auch eine gesteigerte Behandlungsqualität und den Abbau von Wartezeiten mit sich bringen. Nicht zuletzt können dadurch auch die laufenden Kosten gesenkt werden.

 Der Sanitätsbetrieb Meran, so Theiner, habe diesen Gedankengang optimal nachvollzogen und dabei auch seine Autonomie bestmöglich genutzt. Geschaffen wurden nicht weniger als neun Departements, die – mit Ausnahme von zweien – jeweils beide Krankenhäuser des Sanitätsbetriebes umfassen.

Generaldirektor Andreas Fabi nutzte die Gelegenheit, seinen Mitarbeitern die Visionen für die Zukunft des Sanitätsbetriebes Meran zu schildern. Zusammen mit dem ärztliche Leiter Paolo Bertoli erklärte Fabi danach den ersten Schritt in diese Zukunft, nämlich die Schaffung der Departements Labor, Erste Hilfe (oder Notfall), Röntgen, Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Pädiatrie und Kopfchirurgie geben, ebenso wie jene eines Internen und eines Transmuralen Departements.

Breiten Raum widmete Landesrat Theiner auch in Meran und Schlanders den Fragen und Anregungen der Mitarbeiter, die ihrerseits die Dialogbereitschaft des Landesrates anerkannten. Kritik erntete vor allem die noch nicht reibungslos funktionierende Zusammenarbeit im so genannten integrierten System, also zwischen Krankenhäusern und Sprengeln. Dazu machten die Mitarbeiter auch noch einmal auf ihre hohe Arbeitsbelastung aufmerksam, die aufgrund des im Frühjahr verhängten Personalaufnahmestopps auch nicht abgebaut werden könne. Verständnis zeigte Landesrat Theiner für den Wunsch von Ärzten und Pflegepersonal nach einer Entlastung von allzu viel bürokratischem Aufwand.

Speziell in Schlanders galt es schließlich, Sorgen über die Zukunft des Krankenhauses auszuräumen. Alle bestehenden Strukturen, insbesondere die Grundversorgungskrankenhäuser hätten eine klare Rolle im abgestuften Gesundheitssystem wahrzunehmen. „Wenn alle Mitarbeiter mithelfen, diese Rolle auszufüllen, dann werden alle Krankenhäuser ihre Bedeutung im System beibehalten und noch steigern können“, so das Fazit

chr

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