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Südtirol-Auftritt in China: LR Widmann zu Verhandlungen in Rom
(LPA) In zehn Jahren werden geschätzte 130 Millionen Chinesen regelmäßig ihre Koffer packen, um fremde Länder zu bereisen. Dass deshalb China zum aufstrebenden Markt auch für die Touristiker geworden ist, liegt auf der Hand. Nur: "Unser Budget ist zu klein, um diesen riesigen Markt allein zu beackern", erklärt Tourismus-Landesrat Thomas Widmann, der deshalb heute im römischen Außenministerium die Weichen für einen Südtirol-Auftritt im Fahrwasser der gesamtstaatlichen Tourismusorganisation ENIT gestellt hat.
Das italienische Außenministerium bearbeitet derzeit den chinesischen Tourismusmarkt massiv. Für Widmann "eine Chance auch für Südtirol, den Fuß in die Tür zu bekommen", ohne das Budget für das Tourismusmarketing übermäßig belasten zu müssen. Aus diesem Grund hat sich der Landesrat heute im Außenministerium mit dem zuständigen Vizegeneraldirektor, Massimo Andrea Leggeri, getroffen, um die Details eines China-Auftrittes zu besprechen.Geplant ist eine Reise, die vor allem dazu dienen soll, in Zusammenarbeit mit dem Außenministerium entsprechende Kontakte mit den chinesischen Verantwortlichen im Bereich Tourismus und Wintersport zu knüpfen. "Wir haben heute klar gemacht, dass sich unser Auftritt rund um den Berg drehen wird, weil wir uns die Bergkompetenz nicht streitig machen lassen", so Widmann. Insofern ist an die Teilnahme von Berg- und Skiführern sowie Skilehrern gedacht, die in China eventuell auch entsprechende Ausbildungsprogramme anbieten könnten.
Wann der Südtirol-Auftritt in China über die Bühne gehen soll, steht noch nicht fest. "Wir haben mehrere Terminvorschläge unterbreitet, die von November bis Februar reichen", so Widmann. Nun liege es am Außenministerium, das darüber zu entscheiden habe, wann die Reise beginnt.
chr