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Hochwasserübung am Samstag: Ergebnis durchaus positiv

(LPA) Die starken Regenfälle der vergangenen Tage haben dafür gesorgt, dass die große Hochwasserübung am Samstag an der Etsch unter schon fast realen Umständen über die Bühne gegangen ist. Simuliert wurde ein Hochwasser zwischen der Töll und Salurn. Rund 360 Personen waren im Einsatz, das Ergebnis der Übung stellt die Verantwortlichen im Großen und Ganzen zufrieden.

An der Etsch im Einsatz
"Unser Hauptaugenmerk bei der Übung lag einerseits auf der Erprobung des Systems der Hochwasseralarmierung, galt andererseits aber auch der Frage, inwieweit die Kommunikation zwischen den beteiligten Einsatzkräften funktioniert", erklärt der Direktor der für die Hochwasserübung verantwortlichen Landesabteilung Wasserschutzbauten, Rudolf Pollinger.

Schließlich gilt es im Ernstfall – wie auch am Samstag – eine ganze Reihe von Organisationen und Institutionen zu koordinieren. Allein im Rahmen der Übung am Samstag standen rund 360 Personen – von den Abteilungen Wasserschutzbauten sowie Brand- und Zivilschutz des Landes über das Regierungskommissariat, die Berufsfeuerwehr und Ordnungskräfte bis hin zu den Bonifizierungskonsortien, den Bezirksgemeinschaften und den Gemeinden – und rund 140 Fahrzeuge im Einsatz.

"Im Großen und Ganzen hat alles weitgehend reibungslos geklappt", beschreibt Pollinger den Ausgang der Übung. Allerdings habe man auch Erkenntnisse darüber gewonnen, wo noch Handlungsbedarf bestehe: "In erster Linie geht es darum, alle Kräfte, die bei solchen Ereignissen zum Einsatz kommen, auf deren Aufgabe vorzubereiten und sie entsprechend zu schulen", erklärt Pollinger.

Von den 360 eingesetzten Kräften waren 280 an der großen Hochwasserübung beteiligt, während die restlichen 80 in Salurn zum Einsatz kamen. Dort wurde der Zivilschutzplan der Gemeinde zum ersten Mal erprobt und die so genannten "Rote Zone" des Dorfes evakuiert. In Zahlen bedeutet dies, dass am Samstag 154 Personen und 28 Haustiere aus ihren Häusern geholt, betreut und vom Zivilschutz-Hilfszug versorgt wurden.

Auch für diesen Teil der Übung ziehen die Verantwortlichen ein positives Resumee. Salurns Bürgermeister Giorgio Giacomozzi zeigte sich zufrieden mit der erfolgreichen Evakuierung und dem Engagement, das Einsatzkräfte und Bevölkerung an den Tag gelegt haben. Giacomozzis Dank gilt allen an der Überung beteiligten, insbesondere dem Hilfszug, der die Evakuierten und die Einsatzkräfte hervorragend versorgt hat.

chr

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