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Verkehr: Frühzeitige Anreise zu den olympischen Bewerben empfohlen
Angesichts des starken Besucherandrangs rät das Organisationsteam, rechtzeitig aufzubrechen und insbesondere öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, um die Wettkämpfe entspannt genießen zu können
ANTHOLZ (LPA). Am Sonntag, 8. Februar, hat das Antholzer Tal einen sehr hohen Besucherandrang verzeichnet: Die Biathlonbewerbe der Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 in der Südtirol Arena Alto Adige lockten tausende Zuschauerinnen und Zuschauer an.
Die eingesetzten Leitstellen auf Landes- und Gemeindeebene beobachteten die Verkehrssituation laufend. Am Folgetag, 9. Februar, analysierten deren Mitglieder erneut die Umstände, die bedauerlicherweise zu den Staus geführt hatten. Zur Wettkampfstätte fuhren rund 20 Shuttlebusse mehr als bei den Weltcupbewerben (60 statt der sonst üblichen 40, was einem Plus von 50 Prozent entspricht).
Sehr gut genutzt wurde auch die Bahnlinie im Pustertal, um den Besucherinnen und Besuchern bestmögliche Mobilität zu bieten und zusätzliche Belastungen für Pendlerinnen und Pendler zu vermeiden. Die Züge waren durchgehend stark frequentiert und teilweise vollständig ausgelastet, der Zustrom verlief dabei sehr geordnet – wie es bei Großveranstaltungen erforderlich ist.
Dennoch haben viele Besucherinnen und Besucher die Anreisezeit unterschätzt. Neben der intensiven Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel reisten auch tausende Personen mit privaten Fahrzeugen an. Ein Verkehrsunfall verschärfte die Verkehrslage zusätzlich und führte zu Staus und Verzögerungen. In Kombination mit dem hohen Individualverkehr erreichen daher etliche Personen die Wettkämpfe in der Arena mit Verspätungen – trotz sorgfältigen Verkehrsmanagements und bestens organisierter Zubringerdienste.
Das Antholzer Tal verfügt über eine begrenzte Zufahrt. Da die Olympischen Winterspiele im Vergleich zu früheren Veranstaltungen ein deutlich anderes Sicherheits- und Zugangskonzept erfordern, ist eine besonders sorgfältige Regulierung des Zutritts zur Arena notwendig. Mit Blick auf die kommenden Wettkampftage empfiehlt das Organisationsteam den Zuschauerinnen und Zuschauern daher nachdrücklich, die Anreise zur Wettkampfstätte mit ausreichend zeitlichem Vorlauf zu planen und insbesondere die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei olympischen Bewerben strengere und zeitaufwendigere Sicherheitskontrollen gelten als bei anderen Veranstaltungen, um die größtmögliche Sicherheit für Athletinnen und Athleten, Delegationen sowie das Publikum zu gewährleisten. Trotzdem wird weiterhin ständig geprüft werden, wie Maßnahmen gesetzt werden können, um die Verkehrssituation zu verbessern.
Mit der Website von südtirolmobil und der dazugehörigen App können die Besucherinnen und Besucher bestmöglich ihre Anfahrt kalkulieren und planen.
LPA/gm/pio


