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Mobilitätszentrum Meran: Land erhält Flächen unentgeltlich
Landesregierung genehmigt Übertragung von Grundstücken – Wichtiger Schritt für nachhaltige Mobilität und bessere Anbindung am Bahnhof
BOZEN/MERAN (LPA). Die Landesregierung hat am 17. April auf Vorschlag von Landesrat für öffentliche Arbeiten Christian Bianchi die Übertragung von drei Grund- und Katastralparzellen in Meran in das Vermögen des Landes Südtirol genehmigt. Die Flächen mit einer Gesamtgröße von über 9.500 Quadratmetern liegen im Bereich des Bahnhofs Meran und sind für die Realisierung des Mobilitätszentrums von zentraler Bedeutung.
Der geschätzte Gesamtwert der Flächen beträgt rund 3,8 Millionen Euro. Die Übertragung erfolgt unentgeltlich und schafft die Voraussetzung, ein strategisch wichtiges Infrastrukturprojekt für die nachhaltige Mobilität umzusetzen.
„Mit dieser Übernahme sichern wir die vollständige Verfügbarkeit der Flächen, die wir für die Umsetzung eines zentralen Projekts für Meran und das gesamte Land benötigen“, betont Landesrat Christian Bianchi.
Auch Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider unterstreicht die Bedeutung der Entscheidung: „Unsere Technikerinnen und Techniker arbeiten mit Hochdruck an der Planung des neuen Mobilitätszentrums. Mit der Klärung der Eigentumsverhältnisse schaffen wir eine wesentliche Grundlage für die notwendigen Baugenehmigungen.“
Mit der Neugestaltung des Bahnhofsareals in Meran will das Land die Verkehrssituation deutlich verbessern und sicherer gestalten. Gleichzeitig erhöht sich die Zugänglichkeit für Pendlerinnen und Pendler sowie für Radfahrerinnen und Radfahrer. Geplant sind unter anderem ein Park&Ride-Angebot, überdachte Fahrradabstellplätze sowie eine neue, gut sichtbare Bushaltestelle. Diese Maßnahmen sollen den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel erleichtern und attraktiver machen.
LPA/red/ee/pio


