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BBT: Umwelt- und Arbeitsschutz-Beobachtungsstelle nun aktiv
(LPA) Mit den Unterschriften von Landeshauptmann Luis Durnwalder, Konrad Bergmeister, Ezio Facchin und Herald Ruyters, dem engsten Mitarbeiter von BBT-Koordinator Karel van Miert, unter der entsprechenden Vereinbarung zwischen Land und BBT SE ist die Umwelt- und Arbeitsschutz-Beobachtungsstelle für den Brennerbasistunnel (BBT) auf den Weg gebracht worden. Die Beobachtungsstelle wird die Einhaltung der Umwelt- und Arbeitsschutz-Vorgaben beim Bau des Probestollens überwachen.
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Gleichzeitig wird die Beobachtungsstelle für die Einhaltung aller Arbeitsschutz- sowie Hygiene-Regelungen beim Bau des Probestollens und für die Beseitigung von Gefahrenquellen für die Arbeiter sorgen. "Nicht zuletzt wird mit der Beobachtungsstelle eine Anlaufstelle für Bürger geschaffen, die konkrete Vorschläge und Anregungen, aber auch Beschwerden vorzubringen haben", so Durnwalder.
Die Beobachtungsstelle wird über sechs Organe verfügen. Neben dem Präsidenten, dessen Stellvertreter und dem technischen Sekretariat kommt vor allem dem Führungskomitee eine zentrale Rolle zu, da in diesem die grundlegenden Entscheidungen getroffen werden. Zusammengesetzt ist das Komitee aus je einem Vertreter der Gemeinden Vahrn, Natz-Schabs, Franzensfeste, Freienfeld und Pfitsch, der Bezirksgemeinschaften Wipptal und Eisacktal sowie des Infrastruktur-Ministeriums. Dazu kommen je zwei Vertreter der BBT SE und des Landes. Letzteres ist im Komitee mit zwei ausgewiesenen Fachleuten der beiden Aufgabenbereiche vertreten, nämlich mit Umwelt-Ressortdirektor Walter Huber und Helmuth Sinn, Direktor der Landesabteilung Arbeit.
Dem Komitee zuarbeiten wird die technisch-wissenschaftliche Koordinierungsstelle, die aus Fachleuten besteht und etwaige Fachfragen zu klären haben wird, während das "Ständige Informationszentrum", der Infopoint in der Franzensfeste also, für eine sachliche Information der Bevölkerung sorgen wird.
chr