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Vier Landesräte besichtigen Mini-Metro in Perugia: "Einsatz in Bozen denkbar"
(LPA) Gleich vier Landesräte – Thomas Widmann (Mobilität), Michl Laimer (Umwelt), Werner Frick (Wirtschaft) und Richard Theiner (Gesundheit) – haben heute (1. Februar) in Perugia die Mini-Metro des Sterzinger Unternehmens "Leitner" unter die Lupe genommen. Die Gründe dafür sind zwei: Zum einen gilt die Mini-Metro als Beweis für die Innovationskraft Südtiroler Unternehmen, zum zweiten als Alternative für den öffentlichen Nahverkehr in Bozen.
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Klar sei, dass vor der Verwirklichung einer so ehrgeizigen Verkehrslösung eine umfassende Studie stehen müsse. "Es geht nun darum, eine gemeinsame Analyse von Stadt und Land auf den Weg zu bringen, in der die wichtigsten technischen Fragen rund um ein so zukunftsweisendes Nahverkehrsmittel geklärt werden", so Widmann. So sei die Frage nach der optimalen Trassenführung ebenso zu beantworten wie jene nach der besten einzusetzenden Technik auf dieser Trasse. "Wir müssen uns vor Augen halten, dass alle Verkehrslösungen rund um die Landeshauptstadt nicht vollständig sein können, wenn wir dem Problem in der Stadt selbst nicht Herr werden", erklärt der Landesrat. Entsprechend gehe es darum, eine einheitliche Lösung für Stadt und Umgebung zu finden, "damit wir dem neuralgischsten Punkt in unserem Verkehrskonzept zu Leibe rücken können".
Vor Ort haben sich deshalb die vier Landesräte Widmann, Laimer, Theiner und Frick heute über die Details der Mini-Metro informieren lassen. Derzeit noch im Bau wird das seilgezogene Nahverkehrsmittel voraussichtlich ab 2007 auf einer Strecke von 3,5 Kilometern zirkulieren und dabei sieben Haltestellen anfahren. Kostenpunkt der Mini-Metro in Perugia: rund 85 bis 90 Millionen Euro.
chr