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Beteiligung an BBT-Holding: LH Durnwalder und Dellai unterzeichnen Vertrag
(LPA) "Einen weiteren wichtigen Schritt in die richtige Richtung", sprich: in Richtung der Verwirklichung des Brennerbasistunnels (BBT), haben die beiden Landeshauptleute Luis Durnwalder und Lorenzo Dellai heute (7. März) in einer Bozner Notariatskanzlei gesetzt. Dort wurde der Vertrag zur Gründung der italienischen BBT-Holding unterzeichnet, die wiederum 50 Prozent der BBT SE hält.
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Anteile an der neuen italienischen BBT-Holding halten derzeit drei Institutionen. Mehrheitseigentümer ist dabei der italienische Schienennetzbetreiber RFI, in dessen Besitz sich derzeit nicht weniger als 88 Prozent der Anteile an der Holding befinden. Die restlichen zwölf Prozent sind heute auf die beiden Länder Südtirol und Trentino aufgeteilt worden, während die Entscheidung über eine Beteiligung der Provinz Verona noch aussteht. Die Provinzen Bozen und Trient verfügen demnach über jeweils sechs Prozent der Anteile und bezahlen dafür jeweils knapp drei Millionen Euro.
Über die italienische BBT-Holding wird das Land auch an der BBT SE, also der europäischen BBT-Gesellschaft beteiligt. Diese setzt sich aus den italienischen und österreichischen BBT-Partnern zusammen, die jeweils 50 Prozent der Gesellschaftsanteile halten. Während auf österreichischer Seite der Staat und das Land Tirol diese Anteile besitzen, sind es nun auf italienischer Seite nicht mehr nur RFI, sondern auch die Länder Südtirol und Trentino. Damit wird das Land an der grenzüberschreitenden Gesellschaft, die die Planung des Tunnels übernehmen wird, mit drei Prozent der Anteile beteiligt sein. "Trotz der Tatsache, dass wir nur einen relativ kleinen Anteil an der Gesellschaft halten, haben wir durchgesetzt, dass deren Organe auf italienischer Seite paritätisch besetzt werden", so Durnwalder und Dellai. Demnach werden die Länder ebenso drei der sechs italienischen Aufsichtsräte in der BBT SE stellen, wie dies RFI tut.
chr