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Arbeitsgenehmigungen für Nicht-EU-Bürger: Gesuchsabgabe verläuft ruhig
LPA - Die Abgabe der Gesuche um Arbeitsgenehmigungen für Nicht-EU-Bürger in Südtirol ist ruhig verlaufen. Weder bei den Postämtern noch bei den Arbeitsvermittlungsstellen des Landes ist es zu besonders langen Warteschlangen gekommen. Die zuständige Landesrätin Luisa Gnecchi führt dies einerseits auf die wirksame Informationsarbeit der Abteilung Arbeit zurück, andererseits auf die Tatsache, dass Südtirols Wirtschaft stark auf Arbeitskräfte aus den neuen EU-Ländern setzt. Insgesamt dürften rund 800 Anträge eingegangen sein.
Ab heute 14.30 Uhr konnten die Anträge um Arbeitsgenehmigungen für Nicht-EU-Bürger eingereicht werden. Um spätestens 16 Uhr war die Entgegennahme in allen Postämtern und Arbeitsvermittlungsstellen des Landes beendet.Erfreut stellt die für das Arbeitswesen zuständige Landesrätin Luisa Gnecchi fest, dass es dabei weder bei den Postämtern noch bei den Arbeitsvermittlungsstellen des Landes zu wesentlichen Warteschlangen gekommen ist: „Zum Glück ist uns die Situation anderer Städte Italiens erspart geblieben, wo Antragsteller teilweise in der Nacht Schlange standen.“
Landesrätin Gnecchi führt dies einerseits auf die gute Information der Öffentlichkeit durch die Abteilung Arbeit über die Vorgangsweise bei der Einreichung der Gesuche und andererseits darauf zurück, dass die Südtiroler Wirtschaft verstärkt auf Arbeitnehmer aus den EU-Beitrittsländern setzt und weniger auf Arbeitnehmer aus Nicht-EU-Ländern. „In der Tat", so Landesrätin Gnecchi, „hat die Landesarbeitskommission einen relativ geringen Bedarf an Arbeitnehmern aus Nicht-EU-Ländern ermittelt.“ Insgesamt dürften einer Schätzung der Abteilung Arbeit und der Post rund 800 Anträge eingegangen sein.
jw