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Stadtbusse: Mobilitätsressort finanzierte Blindenbehelf
LPA – „Der Schwierigkeiten und Hindernisse, die Menschen mit Behinderung im Straßenverkehr zu bewältigen haben, bin ich mir sehr wohl bewusst“, erklärt Mobilitätslandesrat Thomas Widmann, „deshalb wurde über mein Ressort auch das Geld für den Einbau der Signalanlagen in den städtischen Autobussen zur Verfügung gestellt. Dass aber die Geräte angesichts der von Passagieren beanstandeten hohen Lautstärke einfach außer Betrieb gesetzt werden, ohne Berücksichtigung der Anliegen blinder Fahrgäste und ohne nach alternativen Lösungen zu suchen, finde ich unerhört.“
Mit diesen Worten antwortet Landesrat Thomas Widmann auf Vorwürfe des Blindenverbandes, der den Mobilitätslandesrat Untätigkeit vorgeworfen hatte. Der Landesrat erinnert daran, dass dank der Finanzierung des Landes beziehungsweise des Mobilitätsressorts, in den Bussen der Stadt Bozen technische Geräte eingebaut worden waren, um blinde oder sehbehinderte Menschen auf die Haltestellen hinzuweisen. Da sich Passagiere über die Lautstärke des Signaltons beklagt hatten, wurden die Geräte auf Beschluss der SASA-Leitung außer Betrieb gesetzt. „Dabei ist das Stadtbus-Unternehmen ohne Rücksprache mit uns vorgegangen“, so Widmann, der damit auch die Vorwürfe des Blindenverbands kategorisch zurückweist.
jw
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