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Flughafen: LR Widmann begutachtet Rohentwurf des Masterplans

LPA – Am Flughafen von Bozen hat sich Verkehrslandesrat Thomas Widmann gestern mit Vertretern der Betreibergesellschaft ABD getroffen. Der Landesrat nahm bei dieser Gelegenheit den Entwurf des Masterplans unter die Lupe und erörterte mit ABD-Präsident Toni Seebacher anstehende Vorhaben am Bozner Flugplatz.

Landesrat Widmann (links) bei den Gesprächen am Flughafen. FOTO: LPA/Pernter.
Die Flughafengesellschaft „Airport Bozen Dolomiten“  mit Präsident Seebacher und Direktor Mirko Kopfsguter erläuterte dem Landesrat ihre organisatorischen und finanziellen Probleme und stellte das geplante Investitionsprogramm vor.

Am Flughafen traf Widmann auch auf den Direktor des Bozner Ablegers der gesamtstaatlichen Luftfahrtsbehörde ENAC, Manfred Mussner, und auf Vertreter der Fluglinie Air Alps mit Präsident Franz Senfter an der Spitze.

Der Architekt Guido De Carli stellte dem Verkehrs- und Transportlandesrat das Rohkonzept des Masterplans für den Flugplatz vor. Der Entwurf sieht eine Reihe von Investitionen in den kommenden Jahren vor. Vor dem Abschluss stehen die Arbeiten für die Verlängerung der Sicherheitszone am Ende der Start- und Landebahn. Als nächstes Vorhaben steht die Verwirklichung einer Straße an, die das gesamte Flughafengelände umfasst und somit den Flugplatz von allen Seiten her zugänglich macht. Das Straßenbauprojekt und die Sicherheitszone sind Teil eines umfassenden Umstrukturierungsprojektes, durch das die Sicherheitsstandards des Flughafens erhöht werden sollen.

Der Masterplan sieht alle notwendigen Maßnahmen vor, um sich von der ENAC „abnabeln“ zu können. Derzeit müssen alle Bauvorhaben am Flughafen von der gesamtstaatlichen Luftfahrtsbehörde abgesegnet werden. Dies soll mit der einmaligen Genehmigung des Masterplanes durch die ENAC hinfällig werden.

Widmann besprach mit den Flugplatzbetreibern auch die Verlegung der Kaserne der Flughafenfeuerwehr. Grundsätzlich hat die ENAC einem Standortwechsel schon zugestimmt. Der Hangar, in dem die Feuerwehr zurzeit untergebracht ist, platzt aus allen Nähten. Eine Verlegung der Struktur soll mit einer Aufwertung derselben einhergehen: Das neue Feuerwehrgebäude an der nordwestlichen Seite des Areals soll neben seiner Kernaufgabe auch als Zivilschutzstützpunkt und Ausgangspunkt für Einsätze an der Autobahn dienen. Wie die derzeitige Feuerwehrkaserne künftig genützt wird, muss die Landesregierung noch entscheiden. Vorschläge dazu beinhaltet der Masterplan.

ohn

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