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Umgebautes Mädchenheim "Elisabethinum" steht vor der Eröffnung

LPA - Das sanierte, umgebaute und erweiterte Schülerheim Elisabethinum in der Bozner Runkelsteinerstraße wird pünktlich zu Schulbeginn seine Türen öffnen. Vorerst sollen die 80 Schülerinnen und Schüler der Fachschule für soziale Berufe dort eine neue Bleibe finden. In der Folge sollen dort vor allem Hochschüler Unterkunft finden. Ein Bild über den abgeschlossenen Umbau und die laufende Einrichtung des Heimes machten sich heute (Dienstag, 27. Juli) Landeshauptmann Luis Durnwalder und Schullandesrat Otto Saurer in Begleitung der Bauherrn, der Projektantin, der Projektsteuererin und der Vertreter der am Bau beschäftigten Unternehmen.

Das umgebaute "Elisabethinum" wird derzeit eingerichtet
Nach einjähriger Bauzeit wird mit Beginn des Schuljahres 2004/05 das umgebaute und erweiterte Schüler- und Studentenheim "Elisabethinum" in der Bozner Runkelsteinerstraße seinen Betrieb aufnehmen. Insgesamt 80 Schülerinnen und Schüler werden in den 73 Einzel- und vier Doppelzimmern des fünfstöckigen Gebäudes Unterkunft finden. In den kommenden zwei Jahren werden die Schülerinnen und Schüler der Fachschule für soziale Berufe im "Elisabethinum" wohnen. Bis dahin dürfte ihr derzeitiges Quartier in Haslach Instand gesetzt sein. Danach wird sich das "Elisabethinum" zu einem Studentenheim entwickeln. Damit wird ein wesentlicher Teil der rund 300 Heimplätze, die die Landesregierung in Bozen verwirklichen will, abgedeckt. Beim Umbau des "Elisabethinums" wurden sowohl der zeitliche Rahmen als auch der Kostenrahmen von 7,86 Millionen Euro trotz unvorhergesehener Zusatzarbeiten eingehalten.

Als richtig bezeichnete Landeshauptmann Luis Durnwalder bei der Besichtigung des umgebauten Schülerheimes die Entscheidung über die Nutzung des Elisabethinums. Als alternative Zweckbestimmung hatte vor allem die Gemeinde Bozen auf die Einrichtung eines Altersheimes gedrängt. "Die Nutzung, für die wir als Landesregierung immer eingetreten sind, entspricht nicht nur der Tradition, sondern auch dem satzungsmäßigen Auftrag der Stiftung Elisabethinum", so Lh Durnwalder. " Weil wir von diesem Projekt überzeugt sind, haben wir auch 90 Prozent der Kosten getragen, was nicht bei jedem Projekt der Fall ist."

Beim "Elisabethinum" handelt es sich um eine öffentlich-rechtliche Stiftung, die 1853 gegründet wurde und der heute Josef Rottensteiner als Präsident vorsteht; Geschäftsführer ist Armand Mattivi. Das Heim in der Runkelsteinerstraße wurde 1902 erbaut und bis 2001 von den Barmherzigen Schwestern geführt. Der Heimbetrieb wurde im Juni 2003 eingestellt; gleich anschließend wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Dabei wurde das denkmalgeschützte Gebäude grundlegend saniert und umstrukturiert und um einen Zubau im Osten erweitert. Die Parkfläche wurde dabei nicht angetastet.

Bei der heutigen Besichtigung des umgebauten Heimes wurden Landeshauptmann Luis Durnwalder und Landesrat Otto Saurer vom Präsidenten und Geschäftsführer sowie den Verwaltungsratsmitgliedern der Stiftung "Elisabethinum", von der Projektantin Itta Maurer Schneebacher, der Projektleiterin Kornelia Hölzl Gamper sowie Vertretern der am Bau beschäftigten, durchwegs Südtiroler Unternehmen begleitet. Die Stiftung Südtiroler Sparkasse, die sich an der Finanzierung des Umbaus beteiligt hat, war durch den Präsidenten Gerhard Brandstätter vertreten.

jw

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