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Gender-Mainstreaming-Schulung für Führungskräfte der Landesverwaltung

LPA - Mit dem Thema "Gender Mainstreaming, eine aktuelle Führungsaufgabe" haben sich heute Nachmittag (Dienstag, 16. November) an die 40 Führungskräfte der Landesverwaltung auseinandergesetzt. Die Züricher Chancengleichheitsfachfrau Zita Küng rief dazu auf, bei allen Entscheidungen auch die Frage der Gleichberechtigung und Gleichbeteiligung im Auge zu behalten.

Die Gleichberechtigung war heute Thema einer Fortbildungsveranstaltung für Führungskräfte
Wie können sowohl Frauen und Männer ins Blickfeld geholt werden, wie können geschlechtsbedingte Ungleichheiten beseitigt und Gleichstellung gefördert werden? Mit diesen Fragen haben sich am heutigen Nachmittag Führungskräfte der Landesverwaltung auseinandergesetzt.

"Gender Mainstreaming, eine aktuelle Führungsaufgabe" war das Thema der Fortbildungsveranstaltung, zu der der Landesbeirat für Chancengleichheit gemeinsam mit dem Frauenbüro und dem Landesamt für Personalentwicklung die Führungskräfte der Landesverwaltung eingeladen hatte. Referentin war die Fachfrau Zita Küng, die in Zürich die Agentur für Gender Mainstreaming EQuality leitet.

An die 40 Führungskräfte der Landesverwaltung waren der Einladung gefolgt, um sich mit der weltweit aktuellen Strategie des Gender Mainstreaming auseinanderzusetzen, das auf eine Gleichstellung der Geschlechter abzielt. Diese Strategie geht davon aus, dass jede Entscheidung und Tätigkeit das Geschlechterverhältnis (mit)beeinflusst. Die Verantwortung dafür, wie das geschieht, liegt bei den Führungskräften. "Besonders Führungskräfte müssen daher ihren Blickwinkel erweitern, sich ein aktuelles Wissen zur Geschlechterfrage aneignen, um im eigenen Fachbereich aber auch durch ihr individuelles Verhalten im Sinne der Gleichstellungsziele zu handeln", so die Schweizer Referentin.

Es gebe verschiedene Möglichkeiten, um mehr Gleichberechtigung zu erreichen, so die Referentin. Die gleichberechtigte Teilhabe an Information, Bildung, Zeit und Honorierung, die angemessene Entscheidungs- und Gestaltungsbeteiligung, die ausgeglichene Arbeits-, Verantwortungs- und Belastungsverteilung, die Abwendung von stereotypen Rollenerwartungen und die geschlechtergerechte Mittelverteilung seien die wichtigsten.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde das 4R-Gender-Analyse-Instrument vorgestellt. Abschließend konnten die Führungskräfte ein „Gender-Mainstreaming-Projekt-Coaching“ in Anspruch nehmen.

jw

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