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Ausbau der Pustertaler Straße: LR Mussner im Gespräch mit den Bürgern von Vintl

LPA - Den Bürgern von Obervintl und den Vintler Gemeindevertretern haben Bautenlandesrat Florian Mussner und die verantwortlichen Techniker am gestrigen Mittwochabend, 17. November 2004, den neuen Plan für den Straßenabschnitt in Vintl im Rahmen des Ausbaus der Pustertaler Straße vorgestellt. Auf Wunsch der Bürger wurde das Projekt für diesen Straßenabschnitt abgeändert, wobei die Bürger ihre Anregungen einbringen konnten.

In Zusammenarbeit mit den Vertretern der Gemeinde Vintl hat das Bautenressort an einer Lösung gearbeitet, mit der die Bürger nun größtenteils zufrieden sind. „Ziele dieses Treffens sind es, festzustellen, ob nun eine breite Zustimmung der Betroffenen gegeben ist sowie weitere Vorschläge anzuhören und überprüfen zu lassen“, sagte Landesrat Mussner. Vor dem Treffen hatte der Landesrat eine Liste mit den Wünschen der Vintler Bürger bekommen. Die Techniker haben alle angeführten Punkte überprüft und im möglichen Rahmen in das Projekt einfließen lassen. Die Zusammenarbeit sei in den vergangenen Monaten konstruktiv gewesen, sagte Mussner, der sich auch bei den Bürgern für die positiven Vorschläge bedankte.
Die Bürger konnten sich anhand einer detaillierte Studie über die Lärmsituation vor und nach dem Ausbau der Straße informieren. Wie die Studie zeigt, wird die Lärmbelastung nach dem Ausbau der Straße in den bewohnten Zonen innerhalb der vorgeschriebenen Dezibelwerte bleiben. Es sind sogar Verbesserungen zu erwarten. Einige Bürger wünschten sich noch umfassendere Lärmschutzmaßnahmen. „Es muss noch nachgeprüft werden, ob mehr Lärmschutzmaßnahmen wie Böschungen und Lärmschutzwände, nötig und aufgrund der vorgeschriebenen Abstände möglich sind, dabei werden die betroffenen Bürger einbezogen“, so der Bautenlandesrat.
Die Gemeindevertreter unterstrichen ihrerseits die Bedeutung des Straßenausbaues für Obervintl. Die Sicherheit, stehe an erster Stelle und sei derzeit nicht geben, so die Gemeindevertreter. Durch die Verlegung der Straße zum Fluss, gäbe es im Ortszentrum mehr Sicherheit. Auch die Lärmbelästigung sei so geringer, meinten die Gemeindevertreter. Mussner betonte, dass die Straße vor allem auch deshalb eng entlang der Rienz verlaufen solle, um so eine Zerteilung von Flächen zu vermeiden
In den kommenden Wochen werden die Techniker sich mit den Bürgern, die sich mehr Lärmschutzmaßnahmen wünschen, treffen und die Situation vor Ort begutachten. Noch im Dezember will sich die Gemeinde Vintl mit den Grundeigentümern zusammensetzen, um die Wertschätzungen vorzustellen und sich über die Abtretung der Flächen zu einigen. Im Jahre 2006 sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden.


Derzeit ist die Trasse in Vintl wie folgt geplant:
Im Abschnitt von der Kläranlage bis zur jetzigen Eisenbahnunterführung in Niedervintl wird die Trasse durch eine geringfügige Achsverlagerungen verbessert und der Straßenquerschnitt wird dem vorgesehenen Regelquerschnitt angepasst. Ab der Eisenbahnunterführung von Niedervintl wird die Pustertaler Straße auf die Südseite der Eisenbahn verlegt und verläuft bis östlich des Bahnhofsgeländes parallel zur Bahnstrecke. Im weiteren Verlauf löst sich die Straße von den Schienen, um diese kurz vor der Bahnbrücke über die Rienz mit einer Unterführung zu kreuzen um anschließend auf den rechten Rienzdamm zugeführt zu werden. Im folgenden Abschnitt, auf der Höhe der Gewerbezone bis hinter der Handwerkerzone, wird das Flussbett der Rienz um rund 30 Meter nach Süden verlegt, um den nötigen Raum für die Straße zu schaffen. Die Trasse folgt dann dem Verlauf des Flusses. Im Bereich der Getzenbergbrücke muss die neue Straße unter der Zufahrt zur Brücke durchgeführt werden. Nach der Ortschaft Dörfl, wo die Rienz und die bestehende Pustertaler Straße zusammentreffen, endet die neue Trasse.

SAN

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