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Landesbeirat für Chancengleichheit stellt Kampagne gegen Gewalt an Frauen vor
LPA - Frauenhandel ist die moderne Form der Sklaverei. Mit einer Kampagne will der Landesbeirat für Chancengleichheit auch in Südtirol auf das durch die Prostitution wachsende internationale Geschäft mit dem Frauenhandel aufmerksam machen. Beiratspräsidentin Julia Unterberger und ihre Stellvertreterin Alessandra Spada stellen die Kampagne am Donnerstag, 25. November 2004, am Welttag gegen Gewalt an Frauen, im Palais Widmann in Bozen vor.
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Über 500.000 Frauen und Mädchen werden laut Schätzungen pro Jahr zur sexuellen Ausbeutung in EU- Länder geschleust und in eine Art moderne Sklaverei gezwungen.
Die Nachfrage der Freier macht das florierende, kriminelle Geschäft des Frauenhandels erst möglich. Der Landesbeirat für Chancengleichheit startet am Welttag gegen Gewalt an Frauen, am 25. November 2004, eine Kampagne, um auf diesen Umstand hinzuweisen. Plakate und Postkarten mit den Aufschriften „Freier schaffen den Markt“,„Freier tragen Verantwortung“ und“ Freier können wählen“ sollen zum Nachdenken anregen und ein Zeichen gegen kriminelle und menschenverachtende Verhältnisse sein.
Die Medien sind eingeladen,
bei der Pressekonferenz
zur Kampagne gegen den Frauenhandel
am Donnerstag, 25. November 2004, um 11 Uhr
im Pressesaal, im Palais Widmann,
Crispistraße 3, in Bozen
teilzunehmen und darüber zu berichten.
SAN