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LR Mussner: „Das Möglichste für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer tun“
LPA - Auch auf Südtirols Straßen sind Steinschlag, Muren und Lawinen vielleicht nicht eine ständige aber doch eine stets mögliche Bedrohung. In den vergangenen fünf Jahren hat das Land rund 140 Millionen Euro in Sicherungsmaßnahmen entlang der Straßen investiert. „Wir tun das Möglichste, können aber ein Restrisiko nie ganz ausschließen“, betonte Bautenlandesrat Florian Mussner, der heute (25. November 2004) in Vilpian gemeinsam mit den Technikern und Geologen die Arbeiten vorgestellt hat.
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Für die Sicherheit auf der Straße arbeiten die Landesabteilung Tiefbau, die Landesabteilung Straßendienst und das Landesamt für Geologie eng zusammen. „Die Mitarbeiter des Landestraßendiensts fahren täglich einmal das gesamte Südtiroler Straßennetz ab und kontrollieren dabei auch die Hangsicherheit“, so Bautenlandesrat Mussner. Allein im Zeitraum 2000 – 2003 gab es insgesamt 400 Lokalaugenscheine, die aufgrund Benachrichtigungen des Straßendiensts durchgeführt wurden. Der Straßendienst hat außerdem über 300 Arbeiten im Bereich der außerordentlichen Instandhaltung für Steinschlagvorrichtungen gemacht. „Insgesamt sind 525 Straßenarbeiter für die Sicherheit auf Südtirols Straßen im Einsatz“, erklärt Paolo Montager, der Direktor der Landesabteilung Straßendienst. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren 140 Millionen Euro für Hangsicherungsarbeiten auf Südtirol Straßen investiert und tun das Menschenmöglichste für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer- ein Restrisiko wird aber in einem Gebirgsland wie Südtirol immer bleiben“, so Bautenlandesrat Mussner.
SAN