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Gemeinde-Grundschulpersonal ab 1. Januar im Landesdienst
LPA - Mit Jahresbeginn 2005 haben die 416 Schulwarte und Putzfrauen, die an den Grundschulen in Südtirol Dienst leisten mit dem Land einen neuen Dienstherrn. Am Sitz der Landesregierung im Palais Widmann in Bozen unterzeichneten am heutigen frühen Nachmittag (Montag, 6. Dezember) Landeshauptmann Luis Durnwalder, Personallandesrat Thomas Widmann, die Schullandesräte Luisa Gnecchi, Florian Mussner und Otto Saurer, die drei Schulamtsleiter, die Gewerkschaftsvertreter und der Leiter der Personalabteilung, der Präsident und der Direktor des Gemeindenverbandes sowie die Vertreter der verschiedenen Gewerkschaften das entsprechende Abkommen.
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Ab Jahresbeginn 2005 werden die in den Grundschulen tätigen Schulwarte, Putzfrauen und Hausmeister die Landesverwaltung als neuen Arbeitgeber haben und somit demselben Dienstherrn unterstellt sein, wie ihre Kolleginnen und Kollegen, die an den Mittelschulen, Berufs- und Oberschulen im Einsatz sind. "Für das betroffene Personal ändert sich im Prinzip nur der Arbeitsgeber", so der Leiter der Personalabteilung Engelbert Schaller, der allerdings auf die Mehrarbeit für die Personalverwaltung des Landes hinweist: "Für uns als Personalabteilung bedeutet die Übernahme einen nicht unerheblichen Mehraufwand. Da die Situation in jeder Gemeinde anders ist, müssen wir nun mit jeder Gemeinde Vereinbarungen treffen."
Durch die Übernahme in den Landesdienst soll eine Gleichbehandlung der drei Berufsbilder an allen Schulen erreicht werden. Ebenso werden Bedienstete, die in Gebäuden arbeiten, in denen verschiedene Schultypen untergebracht sind, künftig einen einzigen Arbeitgeber haben. Unterstellt ist das Personal dem Direktor oder der Direktorin.
Die Personalkosten werden auch weiterhin die Gemeinden tragen. Die Landesverwaltung wird für den Verwaltungsaufwand entschädigt. Die entsprechenden Beträge sollen bei den jährlichen Verhandlungen zur Gemeindenfinanzierung festgelegt werden.
jw
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