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Hundechips: Nun auch Service für Touristen

(LPA) Vor fast genau einem Jahr ist der Termin in Südtirol abgelaufen, zu dem Hunde mit einem entsprechenden Chip zur Identifizierung ausgestattet werden mussten. „Während andere Regionen und Provinzen noch daran arbeiten, funktioniert das System der Hunde-Identifizierung bei uns weitgehend reibungslos“, erklärt dazu Landesrat Hans Berger. Nun soll ein neuer Service das Leben von Hunde haltenden Touristen vereinfachen.

Reist ein Tourist mit einem Hund in Südtirol ein, dann ist das Tier für die Tierärzte im Land nicht zu identifizieren. Dies ist vor allem dann ein Problem, wenn diese Hunde – etwa auch aufgrund der für sie neuen Umgebung – entlaufen. "Bisher konnten wir solche Hunde, wenn sie aufgegriffen wurden, aufgrund der fehlenden internationalen Vernetzung der Identifizierungs-Systeme niemandem zuordnen", so Berger.

Dies wird sich in Kürze ändern. "Wir haben mittlerweile die technischen Voraussetzungen für einen neuen Service geschaffen", erklärt der Landesrat. Dieser sieht vor, dass Hunde haltende Touristen bei ihrer Ankunft dem Gastgeber die Chipnummer ihres Hundes mitteilen. Dieser gibt die Nummer und die Aufenthaltsdauer dann dem zuständigen tierärztlichen Dienst weiter, wo der Hund registriert wird. "Wenn also ein Hund entlaufen sollte und eingefangen wird, kann der Tierarzt den Chip ablesen und das System zeigt ihm umgehend, in welchem Hotel oder welchem Gastbetrieb das Herrchen oder Frauchen abgestiegen ist", so der Landesrat.

In Südtirol funktioniere das im Jahre 2003 eingeführte Hunde-Identifizierungssystem in der Zwischenzeit weitgehend reibungslos. "Die Hunde sind mit den notwendigen Erkennungs-Chips ausgestattet, was eine schnelle Zuordnung herrenloser Hunde möglich macht", so Berger. Jeder Hundehalter hat die Pflicht, innerhalb von 90 Tagen neugeborene Welpen beim zuständigen tierärztlichen Dienst registrieren zu lassen. Jede weitere Änderung – vom Verkauf oder der Abgabe des Hundes bis hin zu dessen Verenden – muss innerhalb von 30 Tagen mitgeteilt werden. "Damit können wir im Grunde die grausame Praxis des Aussetzens von Hunden von vornherein unmöglich machen", so Landesrat Hans Berger.

chr

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