Archivale des Monats

  • Von den Kinderbewahranstalten zu den Landeskindergärten

    Die ersten so genannten Kleinkinderbewahranstalten entstehen als bürgerliche Gründungen im 19. Jahrhundert. In der Zwischenkriegszeit werden auch die Kindergärten in den Dienst des faschistischen Regimes gestellt und zur Vermittlung seiner Ideologie benutzt. 1976 wird das Land Südtirol dank seiner autonomierechtlichen Zuständigkeiten erstmals auf dem Gebiet gesetzgeberisch tätig. Seither gibt es öffentliche Landeskindergärten.

  • Das Zweite Autonomiestatut als Tourismusmotor der siebziger Jahre

    Das neue Autonomiestatut wirkte gleichsam als Katalysator, beschleunigte den Strukturwandel und schuf in der Südtiroler Tourismusbranche Rahmenbedingungen für einen Aufschwung, der in den Folgejahren auch fremdenverkehrstechnisch vorderhand wenig entwickelte Landstriche erfassen sollte.

  • Genossenschaften – ein Rückgrat von Wirtschaft und Gesellschaft

    Ob Sozialgenossenschaft, Konsumgenossenschaft oder ephemere Wohnbaugenossenschaft, Kooperativen prägen unser Leben seit 150 Jahren

  • Trinkwasser, Wasserwasser und Strom

    Die Nutzung der öffentlichen Gewässer in Südtirol

  • Landschaft im Wandel – Raumordnung und Bauleitpläne

    Die Raumordnung beschäftigt sich mit der nachhaltigen Bodennutzung und dem Umweltschutz. Bis in die späten 1950er Jahre ging man in Südtirol zum Teil recht arglos mit der Ressource „Lebensraum“ um. Erst durch die Wahrnehmung der bereits im Ersten Autonomiestatut festgeschriebenen Bereichskompetenzen Anfang der 1970er wurde die private sowie kommerzielle Bautätigkeit vorübergehend in geregelte Bahnen gewiesen.

  • Ein Schloss mit Symbolcharakter

    1973 durchschreitet Landeshauptmann Silvius Magnago öffentlichkeitswirksam als frisch gebackener „Schlossherr“ das mit reicher romanischer Bauplastik aus Ratschinger Marmor verzierte Portal der Pankratiuskapelle von Schloss Tirol. Schloss Tirol steht als namengebende Burg der älteren Grafen wie kein zweites Bauwerk für die Geschichte des Landes.

  • Neue Schulen für das Land

    Südtirols turbulente Schulgeschichte, der Ausbau des Schulnetzes und der Weg zur eigenständigen Gestaltung von Südtirols Schulwesen durch das Zweite Autonomiestatut

  • Glück auf! Glanz und Niedergang des Bergbaus in Südtirol

    Der Tiroler Bergbau hatte im Spätmittelalter seine Hochblüte. In Südtirol erlebte der Untertagebau nach der Annexion an Italien neuerlich einen Aufschwung. 1976 wurde das Landesamt für Bergbau errichtet. Schon bald wurden jedoch nahezu alle im Tiefbau tätigen Bergbaubetriebe eingestellt. Weiterhin von ökonomischer Bedeutung ist der Tagebau in Steinbrüchen und Gruben.

  • Kinder- und Jugendbetreuung – Die Kinderferienkolonie „Villa Miralago“ in Riva del Garda

    1975 übernimmt das Land mit dem neuen Kinderfürsorgeamt die Zuständigkeiten mehrerer gesamtstaatlich aktiver Körperschaften. 1991 wurden Teile der Kompetenzen an die Sozialdienste der Bezirksgemeinschaften delegiert. Seit 1928 führte die im Jahr zuvor gegründete Provinz Bozen zusammen mit der Provinz Trient die Ferienkolonie „Villa Miralago“.

  • Die Landeshotelfachschule „Kaiserhof“ in Meran

    Durch die neuen Zuständigkeiten im Bereich Fremdenverkehr und Gastgewerbe konnte die Südtiroler Landesregierung nach 1972 auch die Berufsertüchtigung und -ausbildung in diesem Bereich massiv ausbauen. Wichtige Akzente wurden durch die Errichtung einer deutschsprachigen Lehranstalt für Hotel- und Fremdenverkehrsberufe gesetzt, eine unverzichtbare Maßnahme zur Ausbildung von Fachpersonal im Südtiroler Tourismus.