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Busfahrpläne 2025: Meinung der Fahrgäste ist gefragt

Fahrgäste können bis zum 4. Juni dem Landesamt für Personenverkehr Anregungen zu den Busfahrplänen 2025 mailen. Sie können so die Fahrpläne aktiv mitgestalten.

"Wir wollen die Vorschläge der Fahrgäste so weit als möglich einbeziehen und die Angebote in der öffentlichen Mobilität noch nutzerfreundlicher machen", sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Die Bus- und Bahnfahrpläne, die im kommenden Dezember in Kraft treten, werden derzeit ausgearbeitet.

Direkte Bürgerbeteiligung bei der Fahrplangestaltung

Das sogenannte Fahrplanverfahren, also die direkte Bürgerbeteiligung bei der Fahrplangestaltung, wird europaweit in ähnlicher Form so gehandhabt: Vor einigen Jahren hat Landesrat Alfreider das Verfahren auch in Südtirol nach einem Beschluss der Landesregierung eingeführt. "Hunderte von Anregungen zu den verschiedenen Buslinien treffen jedes Jahr ein. Viele davon wurden in die Fahrpläne bereits eingearbeitet oder sind für die Zukunft vorgemerkt", sagt der Direktor des Landesamts für Personenverkehr, Mirko Waldner.

Fahrgäste können prüfen, ob die Fahrpläne bedarfsgerecht sind

Eine erste Vorschau auf die Fahrpläne 2025 gibt es auf der Webseite www.südtirolmobil.info unter diesem Link.

Für Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs zählt oft jede Minute. Bei allen Fahrplanneuerungen gilt es daher zu prüfen: Gibt es – auch geringfügige - Änderungen auf einer Linie, die sich als problematisch erweisen könnten? Sind die Fahrzeiten vielleicht zu knapp bemessen? Gibt es Anschlussverbindungen, die nicht optimal aufeinander abgestimmt sind? Fehlen relevante Fahrten? Entsprechende Hinweise und Anregungen können innerhalb 4. Juni dem Landesamt für Personenverkehr mitgeteilt werden, und zwar per E-Mail an: 2025@suedtirolmobil.info.

Zugfahrpläne

Im Fahrplanjahr 2025 bleibt die Bahnstrecke Franzensfeste – Bruneck geschlossen. Auf der Bahnlinie im oberen Pustertal wird es Änderungen im Fahrplan geben: Die Fahrpläne werden um 15 Minuten verschoben, was sich natürlich auch auf den Busfahrplan auswirkt.

"Änderungen bei den Zugfahrplänen benötigen grundsätzlich mehr Vorlaufzeit", erklärt Waldner. Sie würden sich deshalb nur bedingt für dieses Fahrplanverfahren eignen, auch deshalb, weil eine detaillierte und langfristige Abstimmung mit dem Bahninfrastrukturbetreiber erforderlich sei.


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LPA/san