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Anliegen der Arbeitsinvaliden im Fokus

Landeshauptmann Kompatscher und Soziallandesrätin Pamer sichern Unterstützung zu – Austausch mit ANMIL-Führung

BOZEN (LPA). Südtirol zählt zu jenen Provinzen in Italien mit einer hohen Zahl an Arbeitsunfällen. Die ANMIL setzt sich dafür ein, die Sicherheit am Arbeitsplatz weiter zu verbessern und Menschen, die Arbeitsunfälle erlitten haben oder an Berufskrankheiten leiden, bestmöglich zu beraten und zu begleiten. Die Landesvorsitzende Carla Bigarello und ihr Stellvertreter Johann Majr haben bei einem Treffen mit Landeshauptmann Arno Kompatscher und Soziallandesrätin Rosmarie Pamer über aktuelle Anliegen des Vereins informiert.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen vor allem der Zugang zu Betroffenen, die bessere Vernetzung mit öffentlichen Stellen sowie Maßnahmen zur Stärkung der Prävention. Der Landeshauptmann unterstrich die Verantwortung der öffentlichen Hand, nach einem Unfall rasch zu handeln: "Wir möchten die Vereinigung noch stärker dabei unterstützen, mit den Betroffenen in Kontakt zu treten. Wer einen Arbeitsunfall erlitten hat, leidet bereits an den Folgen – umso wichtiger ist es, dass diese Menschen schnell und unbürokratisch die bestmögliche Hilfe erhalten. Gemeinsam mit der ANMIL wollen wir die Begleitung weiter verbessern und gleichzeitig verstärkt auf Vorbeugung setzen."

Die ANMIL ist in Südtirol mit sieben Vorstandsmitgliedern organisiert und zählt landesweit rund 2100 Mitglieder. Für Soziallandesrätin Pamer war der Austausch eine wichtige Möglichkeit, die Wirksamkeit bestehender Maßnahmen zu überprüfen: "Jeder Arbeitsunfall ist ein Unfall zu viel. Und jeder bleibende gesundheitliche Schaden sollte bestmöglich vermieden werden. Doch wenn es dazu kommt, muss sichergestellt sein, dass der Alltag mit finanziellen und sozialen Leistungen von öffentlicher Seite unterstützt wird."

LPA/ck/pio