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LRin Kasslatter Mur trifft neuen Ferdinandeum-Direktor Meighörner
LPA - Südtirols Kulturlandesrätin Sabina Kasslatter Mur ist heute (Mittwoch, 7. Februar) in Bozen mit dem neuen Direktor des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum, Wolfgang Meighörner, zusammengetroffen. Bei dem Gespräch zwischen der Kulturlandesrätin und dem Ferdinandeumsdirektor ging es um die Museumsarbeit im Allgemeinen und um die Zusammenarbeit.
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Der neue Direktor am Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck, Wolfgang Meighörner, der seit Jahresbeginn im Amt ist, berichtete der Landesrätin von seinen Plänen und Zielen. Er sprach sich gegenüber der Kulturlandesrätin für eine sparten- und sektorenübergreifende Museumsarbeit aus: "Unsere Geschichte ist eine, sie ist nicht in Sparten aufgeteilt", daher sollte auch Geschichtspräsentation nicht gegliedert sondern möglichst umfassend erfolgen.
Diese Ausrichtung fand bei Landesrätin Sabina Kasslatter Mur Zustimmung. Sie sprach sich für eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landesmuseum aus, mit dem Ziel, das historische und kulturelle Gedächtnis zu stärken.
Der neue Direktor am Ferdinandeum, Wolfgang Meighörner, Jahrgang 1958, ist gleichzeitig auch Geschäftsführer der neu gegründeten Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m.b.H. und steht damit auch dem Museum im Zeughaus, dem Volkskundemuseum, der Hofkirche, dem Kaiserschützenmuseum und dem Volksliedarchiv in Innsbruck vor. Südtirol hat einen Sitz im Verwaltungsrat dieser Museums-GmbH.
Der Arbeitsvertrag des Museumsdirektors ist auf fünf Jahre befristet, kann aber verlängert werden. Studiert hat Meighörner Geschichte und Klassische Archäologie. Ab 1991 leitete er das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen.
jw