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Mobilität: Bilanz zur Biathlon-WM in Antholz fällt positiv aus
(LPA) Mehr als eine Viertelmillion Passagiere haben die öffentlichen Verkehrsmittel während der Biathlon-WM in Antholz befördert. "Trotz dieses Ansturms haben sich die Probleme in vertretbaren Grenzen gehalten, das Feedback von Seiten der Besucher war durchwegs positiv", so Mobilitätslandesrat Thomas Widmann.
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Dazu wurden auch zusätzliche Sonderzüge eingesetzt, um die Pusterer Straße zu entlasten und die Besucher zu animieren, die Bahn als Anreise-Mittel zu nutzen. "Zu Spitzenzeiten haben wir mehr als 2000 Fahrgäste allein mit unseren Zügen transportiert, zu 'normalen' Zeiten immerhin noch 1500, also 3000 Fahrten hin und zurück", erklärt Widmann, der sich auch darüber freut, dass man auf kurzfristige Ansprüche schnell reagieren habe können. "Nach dem Massenansturm am ersten WM-Samstag, an dem wir rund 50.000 Fahrgäste befördert haben, haben wir für das Wochenende darauf die Anzahl der Sonderzüge erhöht", erklärt der Landesrat. Und auch die Anzahl der Busse auf einer der Shuttlelinien konnten kurzfristig verdreifacht werden. "Dies war auch möglich, weil viele Busfahrer freiwillig Zusatzfahrten unternommen haben", so Widmann.
Dass das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln auch nachts funktionieren muss, zeigen die Zahlen, die nun für die so genannten Nightshuttles vorliegen. Diese Shuttles sind um Mitternacht und um zwei Uhr nachts in die wichtigsten Seitentäler des Pustertals aufgebrochen. "Allein die Zwei-Uhr-Busse sind an beiden Samstagen von bis zu 600 Fahrgästen genutzt worden", so Widmann. Letztendlich, so das Fazit, sei die WM in Antholz was den Mobilitäts-Aspekt betrifft zu den umweltfreundlichsten Großveranstaltungen in Südtirol zu zählen. "Schließlich war das Biathlonzentrum praktisch nur per Bus zu erreichen", schließt Widmann.
chr