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Tagung zum Zusammenleben mit und zur Diskriminierung von Roma und Sinti

(LPA) Mit den Sinti und Roma, deren Eingliederung und Diskriminierung setzt sich eine Tagung auseinander, die die Landesbeobachtungsstelle für die Einwanderung in Zusammenarbeit mit der Landesabteilung Sozialwesen am kommenden Donnerstag, 22. März in Bozen organisiert.

Die Themen, die in diesem Zusammenhang diskutiert werden, reichen von der Unterbringung der Sinti und Roma, sprich: der Wohnbaupolitik, über die schulische bis zur sozialen Eingliederung der Familien. Dabei will die Tagung in erster Linie Wissen vermitteln, um gängigen Vorurteilen in der Bevölkerung entgegen zu wirken. Auch soll die Veranstaltung einen Kontrapunkt zu jenen politischen Parteien bilden, die versuchen, mit roma- und sintifeindlichen Äußerungen Wählerstimmen zu gewinnen.

Eröffnet wird die Tagung "Roma und Sinti - Zusammenleben und Diskriminierungen"

am kommenden Donnerstag, 22. März

um 14.00 Uhr

in der Aula Magna

des italienischen Berufsbildungszentrums

im Bozner St.-Gertraud-Weg 3

durch Landesrätin Luisa Gnecchi. Im Anschluss an die Grußworte und die einleitenden Referate wird es eine erste Diskussion rund um die Frage nach der Unterbringung der Roma- und Sintifamilien geben, die der Entwicklung "vom Wohnplatz zur Wohnsiedlung für Großfamilien" nachgeht. Auch Wohnbau-Landesrat Luigi Cigolla wird an dieser Diskussionsrunde teilnehmen. Der zweite Runde Tisch wird sich dagegen mit der schulischen und sozialen Eingliederung der Sinti und Roma beschäftigen.

chr